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  • Autorenbildpeterssan

15) Nur der Max 🐾 und ich...


Acht Arme und zwei müde Beine -

Bevor ich euch von Barcelona erzähle, kommt erst noch eines meiner absoluten Reise Highlights! Der letzte Tag in Cadaqués begann bewölkt. Ich wollte aber unbedingt noch einmal Schnorcheln. Also, bin ich nach dem

auschecken aus dem Hotel an einen Strand etwas nördlich vom Zentrum gefahren.

Dort liegt eine wunderschöne Bucht, mit einer kleinen, zauberhaften Insel davor, S‘Andrella. Und da hab ich unter Wasser nicht nur viele verschiedene Fische, sondern auch einen knallroten Seestern UND auch noch zwei Oktopusse gesehen! So schön! Und sie schwimmen so elegant! Ich war total geflasht. Ein bisschen hab ich mit mir gehadert, dass ich keine Kamera hatte. Aber ich hab mich irgendwann mal entschieden, dass ich beim Schnorcheln lieber gucken, statt knipsen will. Somit kann ich euch die beeindruckenden Tiere leider nicht zeigen. Ich weiß, ich werde keine Oktopusse mehr essen. (Auch wegen des Netflix Films „Mein Lehrer - der Krake“ - ganz starker Film!)

Tatsächlich werden immer mehr Oktopusse weltweit gefangen und verzehrt, so dass ihr Vorkommen in der Wildnis immer weniger wird. Es gibt den Versuch, sie zu züchten. Was von vielen Tierschützern aber abgelehnt wird. Denn wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass Oktopusse hochintelligente und neugierige, fühlende Lebewesen sind, die in der Lage sind, Werkzeuge zu benutzen und ihre Umgebung wahrzunehmen. Man glaubt, dass sie Freude, Schmerz und Kummer empfinden. Sie würden in Gefangenschaft sicherlich verkümmern und leiden.


Soweit mein kleiner Unterwasser Exkurs. Jetzt zum Citytrip.

Barcelona und ich - irgendwie wird das nix. Ich bin jetzt zum dritten Mal hier gewesen und es springt der Funke leider nicht über. Ich weiß auch nicht richtig, warum.

Dieses Mal hab ich mich ein bisschen im Barri Gòtic, im gotischen Viertel, rum getrieben. Die Enge und Fülle, der Dreck und der Gestank lassen mich die Schönheit der Gassen fast übersehen. Wenn ich nach oben schaue, entdecke ich hübsche Fassaden, überwuchernde Blumenkästen und alte Ladies, die aus dem Fenster mit der Nachbarin plaudern.

Es gibt auch den ein oder anderen originellen Laden, aber auch sehr viel Touri Schrott. Ich finde es sehr laut, und auch schmutzig.

Zum Glück lande ich in einem süßen Restaurant, bekomme leckere Tappas, von einem mal wieder singenden Kellner. Das hebt die Laune.

Ich google, wie ich zu den anderen Sehenswürdigkeiten komme. Hmh, mit der U-Bahn 30 Minuten. Das war eben schon für 10 Minuten doof, weil viel zu voll für den armen Max. Der Bus ist auch voll, und nimmt keine Hunde mit. Also, heißt es, laufen.

Dass ich dann anstatt bei der Kathedrale Sagradia Familia bei einer Schule auskomme, die genau so heißt, passt perfekt zu diesem Tag.

Ich komme nicht mehr zu anderen Sehenswürdigkeiten. Stattdessen nehme ich das Straßenleben wahr. Wahnsinn, was hier los ist. Ich wollte eigentlich noch ein bisschen mit dem Auto rumfahren, aber das ist mir hier zu heftig. Eigentlich dachte ich, dass ich gute Nerven habe, aber komme ich an meine Grenzen. Es gibt es fast überall eine Bus/Taxispur, überall Roller oder Motorräder, alle fahren wie die Irren. Dann steigt das Navi noch dauernd aus. Ich fahr dann doch einfach zur Fähre. Was sich im Nachhinein als gut herausstellt, denn ich verfahre mich, lande im Stau und bin am Ende genau rechtzeitig da.

In der Kabine werden wir ein bisschen schlafen können. Die letzte Nacht haben wir zum letzten Mal im Auto verbracht, auf einen Campingplatz eine halbe Stunde vor Barcelona. War sehr gemütlich!

Bald erreichen wir dann erst Ibiza und später Formentera. Ich freu mich, denn da treffe ich viele nette Leute. Vom Yoga Retreat und aus Düsseldorf.

Aber bin auch schon ein bisschen traurig, denn das ist die letzte Etappe meiner Reise.


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