• peterssan

Homeoffice und Social Media in Corona Zeiten



Irgendwie hatte ich mir Homeoffice gemütlicher vorgestellt. Aber tatsächlich saß ich über acht Stunden an meinem Küchentisch. Wir hatten gut zu tun. Wollte ich mir einen Kaffee machen, kam ein "Ping" vom Surface und schon rannte ich zurück zum Bildschirm. Anstrengende Telefonkonferenzen, bei denen man das Mirko stumm hat, wenn man reden will und nicht stumm, wenn der Hund bellt. Aber es war auch gut, wir haben uns über die Plattform Teams gut informiert, ausgetauscht und neue Ideen entwickelt. Alle waren sehr dizipliniert und gleichzeit kreativ. Den ganzen Tag haben wir Livestreams auf Facebook, YouTube und Instgramm gestreamt. Grafiken oder Links gepostet und getwittert.

Eine anstrengende Zeit, keine Frage. Wir haben dafür die Kapaziäten aufgestockt, der Output war deutlich größer als normal und es kamen sehr viel mehr Kommentare, die zu bearbeiten waren. Dazu kam, dass viele Kollegen zu Hause weniger Pausen gemacht haben, es oft nicht so gut geschafft haben, wirklich in den Feierabend zu gehen. Hier haben wir versucht untereinander auf uns zu achten. Aber klar, es ist verlockend, wenn man am Abend in seinem privaten Facebook Account ist, nebenbei noch schnell zu schauen wie das Postimg von der Redaktion so läuft.

Aber unsere Arbeit wurde belohnt, durch hohe Reichweiten, sehr viel Interaktion und sehr viel positives Feedback. Kann mich nicht erinnern, dass das Interesse an Nachrichten je so groß war, wie in den letzten Wochen. Corona. Es betrifft jeden, und alles und das auf der ganzen Welt. Die Menschen brauchen verlässliche Informationen. Es kusieren so viele Fakenews, da ist ein Livestream zum Besipiel einer Laschet Pressekonferenz eine sehr wertvolle Sache. Unmittelbarer und unverfälschter kann man die Infomationen nicht bekommen. Und wir lieferten Antworten auf viele, viele Fragen. Spielten die Userfragen an den Ministerpäsidenten zurück. Wir haben die Leute dort erreicht, wo sie sich aufhalten, im Netz. Auf Facebook, bei Instgram oder bei YouTube.

Selten hat sich gezeigt, wie sinnvoll und wichtig Social Media sein kann.


PS: Zum Glück haben wir keine Videokonferenzen gemacht - ich hab mich drei Wochen lang nicht geschminkt ;-)



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